Deutsch-französischer Bauernmarkt

Regionale Spezialitäten wie Essig und Likör stehen auf einem Tisch

An meinem sechsten Arbeitstag im Praktikum beim Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen ging es für mich das erste Mal mit zu einer der vielzähligen Veranstaltungen. Der Tag, diesmal ein Sonntag (07.09), startete für mich wie immer mit dem Zug von Landau nach Neustadt. Dort traf ich mich mit der zweiten Praktikantin und wir machten uns gegen 9:30 Uhr gemeinsam mit dem Dienstwagen auf den Weg nach Grünstadt.

Dort sollte an diesem Tag ein deutsch-französischer Bauernmarkt stattfinden. An diesem Tag kamen ca. 40 Beschicker*innen aus dem Einzugsgebiet des Biosphärenreservats mit ihren regionalen Produkten. Es gab eine große Auswahl an verschiedenen Leckereien, darunter Ziegenkäse, Essige, Säfte, Biowein, Fleisch vom Lamm, Wild und Pferd, Obst und Gemüse, Pilze, Marmelade und Honig. Dazu kamen allerlei handwerkliche Stände, die Seifen, Gartendekorationen, Wolle, Schmuck und noch vieles mehr boten. Der Bauernmarkt soll nachhaltige, regionale Produkte bewerben und zeigen, dass lange Transportwege vermieden werden können.

Einige Beschicker*innen konnte ich auch persönlich kennenlernen, da sie gerne mal zwischendurch an unserem Infostand vorbeikamen, um unserem Veranstaltungsmanager Harry Schmeiser zu der gelungenen Veranstaltung zu gratulieren und ein wenig zu plaudern. Bei solchen Veranstaltungen ist das Pflegen von Kontakten und Netzwerken natürlich immer ein essenzieller Bestandteil und es wurden auch schon fleißig Vereinbarungen für den nächsten Bauernmarkt (18.10 in Maikammer) getroffen.

Ich persönlich liebe solche Märkte und die entspannte Atmosphäre dort, weshalb es definitiv ein Highlight für mich war, dass ich an diesem sonnigen Markttag teilnehmen durfte! Unsere Aufgabe war es, den Infostand vom Biosphärenreservat zu betreuen. Das heißt vor allem Flyer verteilen, Fragen beantworten und Menschen das Reservat, in dem die meisten selbst leben, näherzubringen. Für die Kinder hatten wir extra noch unsere Buttonmaschine mitgebracht, bei der sie sich kreativ ausleben konnten. Von dem schweren Hebel hatte ich trotz der tatkräftigen Hilfe der Kinder doch tatsächlich einen leichten Muskelkater im Trizeps am nächsten Tag… Außerdem bin ich natürlich selbst noch über den Markt geschlendert, habe mich beim benachbarten Stand durch die vielfältige Essigauswahl getestet und für unsere Öffentlichkeitsarbeit einige Fotos von dem bunten Treiben gemacht.

Unser Infostand war tatsächlich deutlich besser besucht als ich erwartet habe und so ging der Tag doch sehr schnell vorbei. Um 18 Uhr hieß es dann abbauen und zurück Richtung Süden, nach Landau, düsen!

Deborah Lopp

Umweltpraktikantin 2025

Ort

Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen