Einführung im
Wildniscamp
Zentrales Einführungsseminar
Traditionell findet der Auftakt des Commerzbank-Umweltpraktikums im Rahmen einer gemeinsamen Einführungswoche nach Ostern (30. März - 03. April 2027) im Nationalpark Bayerischer Wald statt. Dabei erhältst du in Vorträgen und themenspezifischen Workshops einen ersten Eindruck von den Aufgaben in den Schutzgebieten, die dich im Praktikum erwarten. Im einzigartigen Wildniscamp am Falkenstein lernst du die anderen Umweltpraktikant*innen des Jahrgangs kennen. Unterkunft und Verpflegung sowie Anreise sind für dich kostenfrei, die Teilnahme ist Pflichtbestandteil des Umweltpraktikums.
Die Einführungswoche wird gefördert von der Stiftung Kunst und Natur und der Commerzbank AG. Sie wird gemeinsam vom Nationalpark Bayerischer Wald, der Stiftung Kunst und Natur und Nationale Naturlandschaften e.V. organisiert. Es werden grundlegende fachliche Kompetenzen für das Umweltpraktikum zu den Themen Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit und Naturschutz sowie künstlerisch-ästhetische Zugänge zur Natur vermittelt.
Impressionen
Die Einführungswoche startet mit einem Kennenlernen
Durch spielerische Kennlernübungen lernen sich die Teilnehmenden gegenseitig kennen und knüpfen erste Kontakte. So entsteht die Grundlage für einen offenen Austausch und gemeinsame Zeit während des Umweltpraktikums.
Ein Ort für Austausch und Gemeinschaft
Der Falkenstein-Saal ist der zentrale Treffpunkt des Wildniscamps. Hier finden Vorträge, Workshops und gemeinsame Mahlzeiten statt, aber auch für Spieleabende und geselliges Beisammensein bietet der Saal ausreichend Platz.
Das Zentralgebäude steht mitten im Geschehen
Das Zentralgebäude wird für gemeinsame Aktivitäten wie Essen, Vorträge, Diskussionen oder Arbeitsgruppen genutzt. Hier befinden sich auch Duschen, Waschräume und Toiletten.
Mit frisch gekochten Essen gut versorgt durch die Zeit
Die Küche des Wildniscamps sorgt täglich mit frisch zubereiteten vegetarischen und veganen Gerichten für das leibliche Wohl der Teilnehmenden. Die gemeinsamen Mahlzeiten bieten Gelegenheit, sich auszutauschen und neue Energie für das abwechslungsreiche Seminarprogramm zu tanken.
Natur vermitteln und Perspektiven wechseln
Wie lassen sich Gruppen sicher und abwechslungsreich durch die Natur führen? Anhand theoretischer Grundlagen und praktischer Übungen lernen die Teilnehmenden verschiedene Methoden der Naturvermittlung kennen und erfahren, worauf es bei der Betreuung von Gruppen im Gelände ankommt.
Die Wildnis voll erleben und neue Dinge entdecken
Was bedeutet Wildnis und wie lässt sie sich den Menschen näherbringen? Bei einer Wanderung durch den Nationalpark erleben die Teilnehmenden die entstehende Wildnis hautnah und entwickeln Ideen, wie diese in der Bildungsarbeit vermittelt werden kann.
Barrierefreie Naturerlebnisse für alle ermöglichen
Natur erleben sollte für alle Menschen möglich sein. In praktischen Übungen erfahren die Teilnehmenden, welchen Herausforderungen Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen begegnen und wie Naturerlebnisse möglichst barrierefrei gestaltet werden können.
Auf den lebendigen Spuren der Toten
Auch wenn der Tod ein Teil des Lebens ist, findet man ihn und seine Spuren nur selten in der Landschaft. Grund genug, sich Tod und Zersetzung einmal genauer anzuschauen. Am echten Tier-Kadavern können hier spannende Dinge festgestellt werden.
Den gemeinsamen Tag ausklingen lassen
Auch abseits des Seminarprogramms bleibt Zeit für ein gemütliches Beisammensein. Am Lagerfeuer können die Teilnehmenden den Tag ausklingen lassen, sich über ihre Erlebnisse austauschen und einander besser kennenlernen.
Auf den Pfaden der Wölfe unterwegs
Seit 2017 ist der Wolf wieder im Nationalpark Bayerischer Wald heimisch. Im Workshop setzen sich die Teilnehmenden mit den Chancen und Herausforderungen seiner Rückkehr auseinander und lernen kreative und spielerische Methoden kennen, um das Thema Wolf in der Umweltbildung zu vermitteln.
Kreative Wege finden um Naturschutz zu kommunizieren
Wie lassen sich Natur- und Naturschutzthemen wirkungsvoll in der Öffentlichkeit vermitteln? Im Workshop lernen die Teilnehmenden verschiedene Möglichkeiten der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit kennen und setzen ihr Wissen beim Schreiben, Fotografieren und Filmen direkt in die Praxis um.
Moore schützen und Lebensräume erhalten
Moore sind wertvolle Lebensräume und spielen eine wichtige Rolle für den Klimaschutz. Bei einer Exkursion in den Nationalpark erfahren die Teilnehmenden, wie trockengelegte Moore wiedervernässt werden können und legen bei der Moorrenaturierung selbst Hand an.
Die Natur als Inspirationsquelle entdecken
Die Natur bietet vielfältige Möglichkeiten, kreativ zu werden und die eigene Wahrnehmung zu schärfen. Mit selbst hergestellten Farben und verschiedenen künstlerischen Methoden entdecken die Teilnehmenden die Strukturen und Farben der Natur und entwickeln Ideen für die Bildungsarbeit in den Schutzgebieten.
Die Natur bewusster mit anderen Augen sehen
Beim Nature Journaling lernen die Teilnehmenden, ihre Umgebung bewusster wahrzunehmen und die Natur aus neuen Perspektiven zu entdecken. Mit Stift und Papier halten sie ihre Beobachtungen in Form von Zeichnungen, Worten und Zahlen in einem persönlichen Naturjournal fest.
Einblicke in die vielfältigen Workshop-Ergebnisse
Zum Abschluss der Workshops stellen die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse und Erfahrungen des Tages vor. So erhalten alle Teilnehmenden spannende Einblicke in die unterschiedlichen Themen und Methoden der Workshops und können sich über ihre Erkenntnisse austauschen.
Ein kulinarischer Abschluss der Seminarwoche
Zum Abschluss der Seminarwoche erwartet die Teilnehmenden ein typisch bayerisches Drei-Gänge-Menü. In gemütlicher Atmosphäre bietet sich die Gelegenheit, die gemeinsamen Erlebnisse Revue passieren zu lassen und den Abend in geselliger Runde zu genießen.
Ein stimmungsvoller Ausklang der Seminarwoche
Nach dem Abendessen sorgt eine Live-Band für musikalische Unterhaltung und ausgelassene Stimmung. Bei Musik und Tanz feiern die Teilnehmenden den Abschluss einer erlebnisreichen Seminarwoche.
Ein Jahrgang, viele gemeinsame Erfahrungen
Beim Einführungsseminar kommen die Umweltpraktikantinnen und Umweltpraktikanten des aktuellen Jahrgangs zusammen. Die gemeinsame Zeit bietet Gelegenheit, sich über Erfahrungen auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen Engagierten zu vernetzen.
Einzigartige Unterkünfte im Wildniscamp
Die einzigartigen Themenhütten greifen in ihrer Architektur unterschiedliche Lebensräume und Themen auf und ermöglichen eine unmittelbare Natur-Erfahrung. Sie sind überwiegend unbeheizt und ohne Strom und fließendes Wasser.
Mit Panoramablick auf die Wiese aufwachen
Das Thema einer jeden Hütte zieht sich konsequent von der Architektur bis hin zur Inneneinrichtung. Jede Hütte hat Stauraum für Gepäck und ist von innen und außen abschließbar.
In den Länderhütten eine andere Welt entdecken
Die Länderhütten wurden in landestypischer Bauweise errichtet, teils mit Unterstützung der Landesvertreter. Auch sie sind überwiegend unbeheizt.
In der Lehmhütte Benin schläft man gut geschützt
Die Teilnehmenden schlafen i.d.R. auf Liegen und benötigen deshalb gute Schlafsäcke, Isomatten, Wärmflaschen und/oder Zusatzdecken. Als Lichtquelle dienen eigene Taschenlampen.