Auf Besucherzählung in der Schwäbischen Alb

Blick auf ein azurfarbenes Kleingewässer

An einem kühlen Herbsttag beginnt mein Arbeitstag in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets gegen 8:00 Uhr. Ich checke meine E-Mails und schaue anschließend, welcher Dienstwagen zu Verfügung steht, um diesen für meine heutige Aufgabe, die
Kontrolle einiger Besucherzählgeräte, zu reservieren. 

Sowohl stationäre als auch mobile Besucherzählgeräte sind an verschiedenen Stellen im gesamten Biosphärengebiet Schwäbische Alb angebracht. Online kann ich einsehen, welches Gerät einwandfrei funktioniert und Daten überträgt oder bei welchem kein automatischer Datenempfang möglich ist.

Da es leider immer wieder vorkommt, dass die Sensoren der Zählgeräte zugestopft werden und somit eine Fehlermeldung übermittelt wird, kontrolliere ich die Geräte während meiner Praktikumszeit in regelmäßigen
Abständen.  

Am Wanderparkplatz angekommen, laufe ich bis zum Standort des Zählgeräts. Ich kontrolliere, ob alles in Ordnung ist und die Sensoren frei sind. Anschließend verbinde ich das Gerät mit einer App auf dem Handy, um die vollständigen Daten seit der letzten
Kontrolle auszulesen und zu übertragen. Zudem führe ich hin und wieder 1-2 stündige Validierungszählungen durch, um zu kontrollieren, ob das Gerät die tatsächliche Anzahl der vorbeikommenden Personen und Radfahrenden erfasst.  
Oft werde ich dabei auch von Wanderern angesprochen und habe schon einige nette Gespräche geführt.  

Nachdem ich die drei Geräte in diesem Gebiet kontrolliert habe, fahre ich zurück in die Geschäftsstelle und übertrage die ausgelesenen Daten in das System. Es ist sehr interessant zu sehen, wann welche Personengruppen (Wanderer, Radfahrer) zu welcher Tageszeit am häufigsten an den Besucherzählgeräten vorbeikommen.  
Diese Aufgabe ermöglicht es mir, an ganz unterschiedliche Ecken innerhalb des Biosphärengebiets zu kommen und auf dem oftmals doch weiteren Weg dorthin, die verschiedenen Landschaftstypen der Schwäbischen Alb kennenzulernen und super
schöne Ecken zu entdecken. 

Luisa Krall

Umweltpraktikantin 2023

Ort

Biosphärengebiet Schwäbische Alb