Pilgerfest in Bad Wilsnack 

Ein Stand auf einem Fest vom Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg im Wald

Mein Commerzbank-Umweltpraktikum hatte erst am Montag zuvor begonnen und schon am darauffolgenden Wochenende stand für mich ein besonderer Termin an. 

Das Pilgerfest in Bad Wilsnack wurde vom Förderverein der Wunderblutkirche am 22. August veranstaltet. Bei dem Fest sollten wir, das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg, einen Stand betreuen.

Der Tag begann um 9:30 Uhr in Bad Wilsnack. Dort fuhren wir mit dem Auto hin, welches wir bereits am Tag zuvor gepackt hatten, um den Infostand aufzubauen. Im Mittelpunkt stand bei uns das gemeinsame Gestalten von Stoffbeuteln mit Kindern und Jugendlichen. Natürlich durften aber auch interessierte Erwachsene mitmachen. Dazu hatten wir mehrere Schablonen mit großartigen Motiven wie Tieren, aber auch aktivistischen Sprüchen wie „Act Now“ und Sprühfarbe. 

Mit der Aktion wollten wir auf das Thema Fast Fashion aufmerksam machen und hatten dazu auch passendes Infomaterial ausgelegt. Zusätzlich informierten wir aber auch mit Flyern und kleinen Heftchen über das Biosphärenreservat, unsere Partnerunternehmen sowie die anderen Teilgebiete des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-Brandenburg. Der Andrang am Stand war stetig groß und die Beutelaktion schien sehr gut anzukommen. 

Besonders schön fand ich die vielen Gespräche mit Besucherinnen und Besuchern des Pilgerfests, die sowohl aus der Region, aber auch aus ganz Deutschland kamen. Ich habe mich auch selbst kreativ austoben können und einen eigenen Beutel gestaltet. Mittags konnte ich dann eine kurze Pause einlegen, um selbst über das Festgelände zu schlendern. Besonders begeistert haben mich dabei die Stände der lokalen Kunsthandwerker*innen mit ihren vielfältigen Arbeiten. 

Um 16 Uhr folgte dann der Höhepunkt des Pilgerfests: das Bad Wilsnacker Pilgertheater auf der großen Bühne. Im Anschluss haben wir unseren Stand abgebaut und sind zurück zum Besucherzentrum des Biosphärenreservats in Rühstädt gefahren. Dort kamen wir gegen 7:30 Uhr an. Es war insgesamt ein langer Tag, aber durch die vielen Begegnungen und interessanten Gespräche, verging die Zeit doch wie im Flug. 

Gerade als Praktikums-Neuling war das Fest für mich eine ideale Gelegenheit viele Menschen aus der Region kennenzulernen, aber auch, um mich und mein Projekt vorzustellen. So bekam ich direkt in meiner ersten Praktikumswoche einen sehr direkten und persönlichen Einblick in die Arbeit des Biosphärenreservats vor Ort und freue mich auf meine verbleibende Zeit hier. 

Annemarie Allmacher

Umweltpraktikantin 2026

Ort

Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg