Hiddensee mit Farbfilm

Minouschka stehet vor einem Holzschild mit der Aufschrift: Nationalparkhaus.

Liebes Tagebuch,

mein Morgen startet mit einem Bad im Meer, um erstmal richtig wach zu werden. Am liebsten sind mir inzwischen die windigeren Tage, wenn es richtig schöne Wellen gibt, in die ich mich stürzen kann.

Erfrischt geht’s dann auf in den Dienst zum Nationalparkhaus Vitte im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Je nach Anreise das erste oder letzte Haus des Ortes. Hier wohne ich in einem eigenen Zimmer mit eigenem Bad und Gemeinschaftsküche.

Heute steht die Führung durch die Dünenheide an. Mit rund 20 interessierten Personen geht es zwei Stunden durch diesen besonderen Naturraum. Ich genieße es sehr, den interessierten Menschen die Einzigartigkeit der Insel näherzubringen, Fragen zu beantworten und so den Naturschutzgedanken weiterzutragen.
Das Wichtigste hierbei: Einfach die eigene Faszination nach außen tragen, denn wie könnte man nicht fasziniert sein von dieser Vielfalt an Naturräumen, Pflanzen, Insekten, Vögeln.

Da nach der Führung noch etwas Zeit ist, ziehe ich nochmal mit meiner Kamera los, um die rastenden Regenbrachvögel, die sich an den Krähenbeeren gütlich tun, zu fotografieren. Außer dieser, gibt es im Sommer noch eine Führung über den alten Bessin und eine Kinderführung am Strand. Am Nachmittag steht noch eine Gebietsrunden mit dem Rad über die Insel an. Bei Bedarf Müll sammeln oder für Fragen zur Verfügung stehen. Eine kurze Runde am Strand und das Nötige mit dem Nützlichen verbinden und einen Blick auf die vom Meer freigelegten Fossilien werfen. So werden meine Taschen bei der Abreise sicher ein wenig schwerer sein.

Am Abend lasse ich den Tag dann bei einem weiteren Strandbesuch, der übrigens direkt hinter dem Haus liegt, ausklingen und die Geschehnisse des Tages bei einem unvergesslichen Sonnenuntergang Revue passieren.

 

Minouschka Hoppe

Umweltpraktikantin 2026

Ort

Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft