Die Waldjugendspiele

Zwei junge Menschen stehen zusammen neben dem Commerzbank-Umweltpraktikum-Banner.
Yurid und ich (Emely) bei den Waldjugendspielen, natürlich neben dem passenden Banner

Wochenlange Vorbereitungen und auf einmal war es so weit: Die ersten Waldjugendspiele standen an. Am 03.06.2026 fanden diese auf der Sellnitz, unserer Bildungsstätte, statt. Yurid, die andere Commerzbank–Umweltpraktikantin, und ich wurden als Organisatorinnen ernannt. Viel Vorarbeit wurde allerdings auch schon von unseren Chef*innen Margitta und Steffen geleistet (an dieser Stelle vielen Dank dafür).

Dennoch galt es in den Wochen zuvor, Zeit- und Wegepläne zu überarbeiten, Urkunden auszudrucken, Fotoerlaubnisse an die Schulen zu schicken sowie alle benötigten Materialien zusammenzusammeln, um einen möglichst reibungslosen organisatorischen Ablauf zu gestalten.

Am 03.06. kamen vier Schulklassen mit insgesamt 80 Kindern morgens mit der Fähre an und wurden von zwei Mitarbeiterinnen hoch zur Bildungsstätte begleitet. Währenddessen wurden noch Stationen sowie Pavillons aufgebaut, die Klemmbretter mit den Zeitplänen zurechtgelegt und die Kameras vorbereitet. Als die Klassen ankamen, durften sie eine kurze Frühstückspause machen, und danach ging es auch schon los. Die Einführung fand durch Margitta, unsere Chefin, statt. Danach wurden die Klassen nach vorne gebeten, um Klassenfotos bei mir zu machen.

Anschließend schickte ich sie für die Einteilung zu Yurid, wo sie in zwei Kleingruppen aufgeteilt wurden, Buttons zugeteilt bekamen und zu den Stationsleiter*innen der jeweiligen Station geschickt wurden. Der Zeitplan war zu Beginn eng getaktet, aber es konnte der gemeinsame
zeitliche Startpunkt bei allen Stationen eingehalten werden. Da Yurid und ich als Organisatorinnen keine Station übernahmen, beschäftigten wir uns in der Zwischenzeit mit den Klassenfotos. Diese sollten mit einem kleinen Multifunktionsdrucker ausgedruckt, auf Holzbretter geklebt und den Klassen später als Erinnerung mitgegeben werden. So wie das erste Bild gedruckt werden sollte, ging der Drucker allerdings kaputt, und jegliche Reparaturversuche sind gescheitert. Somit blieb nichts anderes übrig, als dass Margitta mit dem Auto zu „dm“ fahren musste, um die Bilder dort auszudrucken. 

Währenddessen ging oben auf der Sellnitz der Stationsbetrieb weiter, und ich schnappte mir die Kamera, um dies zu dokumentieren (natürlich unter Berücksichtigung der Fotoerlaubnisse). 

So ging die Zeit sehr schnell vorüber, bis die Klassen alle Stationen abgearbeitet hatten und für eine gemeinsame Auswertung zurückkamen. Das hieß für Yurid und mich: schnell alle Auswertungsbögen der Stationsleiter*innen einsammeln, Punkte zusammenzählen, die Gewinnergruppen ausfindig machen und Urkunden schreiben. Währenddessen konnten die Klassen eine Mittagspause machen. Danach kam es zur Siegerehrung. Dafür wurden die ersten drei Plätze einzeln von Margitta verkündet und vorgebeten. Dort bekamen sie eine Urkunde sowie
einen kleinen Preis überreicht. Jede Klasse nahm zudem ihr Holzbrett mit dem Klassenfoto und einen Klassensatz Klemmbretter entgegen. Nach der Verabschiedung wurde von den Mitarbeiter*innen des Tages noch ein gemeinsames Foto als Erinnerung geschossen. Yurid und ich waren am Ende auch ein wenig stolz darauf, dass wir diesen besonderen Tag mitorganisiert haben.

Emily Reichhardt

Umweltpraktikantin 2026

Ort

Nationalpark Sächsische Schweiz