Nationalpark on Air

Sarah führt auf einer Wiese sitzen und an eine Hauswand anlehnend ein Interview mit einem anderen Mädchen.

Tja... was soll ich sagen, das Umweltpraktikum neigt sich dem Ende zu und ich schaue zurück auf eine erlebnisreiche Zeit, in der ich den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer in all seinen Facetten kennenlernen durfte. Nun soll ich mir ein besonderes Ereignis für diesen Eintrag hier überlegen, aber dies gestaltet sich schwerer als man zunächst annimmt. 

In meinen drei Monaten hier in der Nationalparkverwaltung tat sich mir die Möglichkeit auf, für die Verwaltung einen Podcast zu entwickeln. Das war meine Hauptaufgabe in der Nationalparkverwaltung des Schleswig-Holsteinischen Wattenmeers.

Doch was gehört eigentlich alles dazu? Naja, also erst einmal musste ich mich an ein Konzept für das Podcast-Projekt setzen: Worum soll es gehen, wer sind die Produzent:innen und wie wird der Podcast ohne mich weitergeführt? Fragen, die alle in dem Konzept niedergeschrieben sind… eine sehr theoretische Aufgabe, aber notwendig. Nach Absprache mit meinen Betreuer:innen und einigem nachjustieren, stand endlich das Konzept.

Ergebnis: Um den einzigartigen Naturraum Wattenmeer den zahlreichen Besucher:innen näherzubringen, entstand ein Podcast von Commerzbank-Umweltpraktikant:innen und Bundesfreiwilligen, die hier an der Westküste Schleswig-Holsteins Einblicke in den Nationalpark Wattenmeer gewinnen konnten und Interviews mit Expert:innen durchführen.

Dann ging es an die Umsetzung, denn für einen Podcast brauchen wir schließlich Content! Also habe ich mir überlegt, dass wir erstmal eine Pilotfolge brauchen, damit unsere Hörerschaft überhaupt versteht, worum es in diesem Podcast gehen soll - kurz und knackig entstand die erste Folge des Podcasts. Mit großer Freude darüber, dass das alles nahezu reibungslos funktioniert hat, war ich Feuer und Flamme, mein erstes Interview zu führen.

Anfang Juni ging es dann für mich mitsamt Equipment (Mikrofon, Laptop usw.) auf die Hallig. In der Früh angekommen, wurde ich schon von Shoshana begrüßt und wir machten uns dort prompt an die Aufnahme. In ihrer kleinen, aber feinen Datscha hatten wir Ruhe für die Aufnahme und konnten gleichzeitig den Blick raus auf die Nordsee genießen. Wir haben uns bereits von Tag eins super verstanden, vielleicht weil wir „Zwei Berliner:innen im Watt“ sind, weshalb auch das Interview reibungslos von der Bühne ging.

Im Anschluss der Interviews hatten wir sogar noch Zeit für einen Halligspaziergang auf dem mir Shoshana „ihre“ Hamburger Hallig gezeigt hat. Noch schnell ein paar Fotos für die Sozialen Medien gemacht und dann ging es für mich auch schon wieder zurück nach Tönning in die Nationalparkverwaltung.

In der Verwaltung ging es dann an den Schnitt und Bearbeitung des aufgenommenen Interviews… detaillierte Arbeit, aber das Endprodukt könnt ihr schon bald auf sämtlichen Musik-Streamingdiensten anhören.

Hört also rein in unseren Podcast: „Watt auf’s Ohr“!

Sarah Fuhrmann

Umweltpraktikantin 2022

Ort

Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer